Einladung zur Austellung „Im Schatten von Venus – Lisa Reihana & Kunst aus dem Pazifik“

Chères amies,  

das weibliche „Dreamteam“ ist ein bisschen aus der Coronastarre erwacht und wir stellen fest, dass der Altweibersommer zu erwarten ist, und das wäre doch eine Zeit um uns wieder einmal zu treffen.

Wir wünschen uns, dass jedes Mitglied unseres schönen Kreises sich befragt, unter welchen Voraussetzungen ein Zusammenkommen zu verantworten ist. Je nach Witterung wäre ein Vorschlag, ein Konservationsstündchen z.B. im Gartenlokal Quellental oder Röperhof  oder in einem Museum mit Sitzgelegenheiten zu veranstalten.

Andere Anregungen werden sehr gern entgegengenommen ! Wir wissen, dass die Mitgliederlisten mit den Telefonnummern noch recht aktuell sind und wünschen uns sehr, dass auch bei Ihnen das Bedürfnis unseren Kreis wieder zu beleben groß ist – nehmen Sie Kontakte auf !

In Herzlichkeit und Vorfreude

Annegret Fascher und Marie Herford

Konkret lädt Marie Herford Sie herzlich ein, folgende  Ausstellung im MARKK  Rothenbaumchaussee 64 zu besichtigen:

Mittwoch 26. August um 11 Uhr

„Im Schatten von Venus – Lisa Reihana & Kunst aus dem Pazifik“

Gegen 13 Uhr können wir uns im Restaurant Okzident stärken und unsere Eindrücke über die Ausstellung austauschen.

Anmeldung bei Marie Herford – 040-88 11 476, oder herfordmnf@gmx.de – bis Samstag dem 22.8.

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Jahresbericht 2019-20

Der Festakt des 72. Geburtstags Cluny und die Ausrichtung des Prix Cluny im Rolf-Liebermann-Studio des NDR war eine wunderbare Veranstaltung in Anwesenheit von Herrn Generalkonsul Toulouse und Herrn Senator Dr. Dressel. Zu dem Gelingen trugen die perfekte Organisation von Frau Dotzer und ihrer Mitarbeiter*innen und der musikalische Rahmen mit dem Duo Dopico aus Dresden und dem Mittelstufenchor des Luisen-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Frauke Freya Kampe bei. Wir sind für die Gastfreundschaft des NDR sehr dankbar.

Ein Monat später haben wir die Weihnachtszeit mit einem Brunch im Restaurant T.R.U.D.E. beim Museum der Arbeit eingeläutet, während Cluny-Dames wenig später einen gemütlichen Adventskaffee im traditionsreichen Röperhof genossen hat.

 

Veranstaltungen

Spaziergang durch Sankt-Georg unter kundiger Führung von Hubert Depenbusch mit anschließendem Aperitif bei Ingrid und Hubert.

Alexander von Humboldt in Paris. David Blankenstein aus der TU Berlin hat uns so begeistert, dass wir spontan beschlossen haben nach Berlin zu der Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“, die er mitkuratiert hat, zu fahren. Selbstverständlich würde er uns führen. Ein Tag vor der Besichtigung wurde das Museum wegen Corona geschlossen!

Völkermord in Ruanda – 30 Jahre danach. Dafroza und Alain Gauthier im Gespräch mit Dieter Magsam.

Impressionismus, Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard. Deutschsprachige Führung in der Kunsthalle.

Culture générale et l’Ecole du Louvre. Wir wollen den Referenten Yves Lemaire (Paris) zur Vertiefung seiner Ausführungen im nächsten Jahr wieder einladen.

 

Veranstaltungen in Kooperation

Marie Curie. Gespräch und Filmauszüge mit Marie Noelle (Regisseurin) und Ulrike Dotzer. Kooperation mit dem Institut français de Hambourg.

Helmut Schmidt und Frankreich, Freundschaft der Vernunft. Vortrag von Hélène Miard-Delacroix (Paris-Sorbonne) Kooperation mit dem Institut français de Hambourg und der Bundeskanzler-Helmut-Schmid-Stiftung.

Zukunft Europa – Was wünscht sich die Jugend von der Europäischen Union? Eröffnung vom Festival Arabesques. Kooperation mit Arabesques und der Bucerius Law School.

Rétif de la Bretonne : Die Nächte von Paris. Buchvorstellung vom Autor Reinhard Kaiser. Kooperation mit dem Heine-Haus-Hamburg,

 

Cluny-Dames

Helena Paetow-Stiegen hat eine Reise unter der Leitung von Dr. Brigitte Volkhausen Schwerin-Chambord Schöne Verwandte durchgeführt, die einen sehr großen Anklang gefunden hat. Eine weitere Reise soll in Planung sein …

Annegret Fascher hat Helena Paetow-Stiegen bei der Leitung von Cluny-Dames abgelöst und zwei Führungen im Bargheer Museum: Karl Lagerfeld Visions und Krieg und Frieden veranlasst.

Die beliebten Causeries/Plauderstunden haben im Momentum, Alsterarkadencafé und im Alsterhaus stattgefunden. Frau Fascher hat das Angebot erweitert und Termine ohne Reservierung angeboten: ein Lunch Konzert in der Laeiszhalle, ein Beitrag des Adventskalenders in der Staatsoper und Seniorenkino im Metropolis.

 

Cluny-Jeunes

haben zwei erfolgreiche Treffen organisiert. In Zusammenarbeit mit dem Institut français Hambourg läuft z. Z. ein Wettbewerb 2050 – Écris ton Europe du futur, der sich natürlich an Jugendliche richtet. Bis zum 31. August kann man teilnehmen, Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.

Auch in Zeiten von Corona lesen die Mitglieder von Cluny-Lectures Werke aus der zeitgenössischen Literatur. Wie jedes Jahr gibt es einen preisgekrönten Roman: «L’été circulaire» von Marion Brunet. Leider konnte eine Preisübergabe bis jetzt nicht stattfinden: Corona!

Neue Leser*innen sind herzlich willkommen. Informationen dazu befinden sich auf unserer Homepage.

Zum Schluss möchte ich mich im Namen des Vorstandes bei folgenden Stützen der DFG Cluny aufrichtig bedanken:

  • Den Mitgliedern des Comité d’activités für das «Verre de l’amitié», das bei den Referenten und Gästen immer eine angenehme Überraschung auslöst,
  • Hartmut Schneider, der als Kassenwart unsere Finanzen akribisch verwaltet,
  • Helena Paetow-Stiegen für die langejährige, engagierte, erfolgreiche Tätigkeit bei Cluny-Dames,
  • Annegret Fascher und Marie Herford für die einfallsreichen Veranstaltungen von Cluny-Dames,
  • Nicola Hochberger, die mit Marie Finke Cluny-Jeunes gestaltet,
  • Maryse Vincent für die professionelle Leitung von Cluny-Lectures,
  • Gaby Jacobsen, die den Bürgeraustausch mit Marseille bis ins Detail vorbereitet hatte, bis Covid-19 einen Strich durch die Rechnung machte. Glücklicherweise: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Ich schließe diesen Bericht mit der Zuversicht, dass wir uns bald wieder treffen und viele interessante Veranstaltungen durchführen werden!

Bon courage et à bientôt.

Irène Drexel-Andrieu

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Rundschreiben 4/2020

Chers amis de Cluny,

dieses Jahr muss wegen der Corona-Pandemie die ordentliche Mitgliederversammlung anders als gewohnt stattfinden. Wie bei anderen Gesellschaften wird sie schriftlich durchgeführt, denn der Vortragsraum des Gästehauses der Universität bietet Corona-bedingt nur 20 Plätze.

Die Mitglieder haben die nötigen Unterlagen bekommen. Der Jahresbericht 2019-20 liegt diesem Schreiben bei.

Aktualisierung des Programms

Leider musste Herr Gérard Letailleur seine Veranstaltung «Histoire insolite des cafés parisiens» am13. August absagen. Der Vortrag soll später nachgeholt werden.

Neu ist eine Führung durch Ottensen mit Frau Renate Wolf am 2. September 2020.

Wir hoffen weiterhin, die folgenden schon angekündigten Termine anbieten zu können:

  • Das Heine-Denkmal, Herr Prof. Dr. Udo Köster am 27. Oktober 2020 im Gästehaus der Universität um 19 Uhr.
  • Georges Braque, deutschsprachige Führung im Bucerius Kunstforum am 7. November 2020, um 12.00 -13.30 Uhr.

In diesen unsicheren Zeiten ist es leider möglich, dass eine angekündigte Veranstaltung nicht wie vorgesehen stattfinden kann. In diesem Fall werden Sie per Mail benachrichtigt. Sie können auch die Geschäftsstelle anrufen, wir werden per Anrufbeantworter die Änderungen mitteilen.

Avec mes meilleures pensées pour chacune et chacun. Prenez soin de vous et j’espère à très bientôt !

Irène Drexel-Andrieu

Hamburg, August 2020

 

 

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Rundschreiben 3/2020

Chères Clunisiennes et chers Clunisiens,

die coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden langsam gelockert. Es zeichnet sich ab, dass spätestens im Juli Treffen mit Personen aus verschiedenen Haushalten wieder erlaubt sein werden. Ein Veranstaltungsprogramm für die kommenden Wochen vermag ich deshalb noch nicht anzubieten, im Übrigen sind die angefragten Referenten mit ihrer Zusage noch sehr zurückhaltend.

Allerdings kann ich schon jetzt ankündigen, dass wir unsere Mitgliederversammlung für den 7. September im Gästehaus der Universität (Rothenbaumchaussee 34) planen. Sollten Sie nicht kommen können oder wollen, gibt es die Möglichkeit Ihrer Stimmenabgabe durch eine Vollmacht zu regeln. Fristgerecht werden Ihnen die Einladung und die nötigen Informationen zugehen.

Herr Prof. Dr. Udo Köster wird dankeswerterweise die Veranstaltung „Das Heine-Denkmal“ am 27. Oktober 2020 im Gästehaus der Universität um 19 Uhr nachholen.

Im Bucerius Kunstforum ist eine Ausstellung über Georges Braque im Herbst vorgesehen. Eine deutschsprachige Führung ist am 7. November, in der Zeit von 12.00 Uhr-13.30 Uhr für uns reserviert.

Leider kann Marion Brunet ihren Roman «L’été circulaire» am 15. Juni nicht vorstellen¸ einen neuen Termin haben wir noch nicht festgelegt.

Noch steht der Termin (13. August) mit Gérard Letailleur «Histoire insolite des cafés parisiens». Er kommt gern, wenn es möglich ist!

Avec mes meilleures pensées pour chacune et chacun. Prenez soin de vous et j’espère à très bientôt !

Irène Drexel-Andrieu

Hamburg, Mai 2020

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Spaziergang durch Ottensen

Einladung - Spaziergang durch OttensenBei der Führung geht Frau Wolf u. a. auf die Umwidmung der Industriegebäude eines Viertels ein, das einmal ein großer Wirtschaftsstandort war. Mitten auf der Palmaille spielte man früher Boules, und im Übrigen sind Franzosen nicht nur mit Patisseries präsent …

 

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mit Renate Wolf, Mitglied der Hamburg-Greeter e. V.

2. September 2020, von 10 bis 12 Uhr

 Treffpunkt Altonaer Bahnhof, vor Mediamarkt

Bitte melden Sie sich in der Geschäftstelle an
info@cluny.de   ·   Tel. 040-89709233

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Die „emigrierten“ Heine-Denkmäler in New York und Toulon

Der Vortrag zeigt die Geschichte von zwei Heine-Denkmälern der österreichischen Kaiserin Elisabeth, die im Kampf gegen die antisemitische Rechte aus Deutschland vertrieben wurden, das eine von Düsseldorf nach New York, das andere von Korfu über Hamburg und Altona nach Toulon. Ihre Geschichte ist zugleich ein Spiegel der politischen Geistesverfassung der Nation.

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Vortrag von Prof. Dr. Udo Köster

Dienstag, 27. Oktober, 19 Uhr

Aula des Gymnasiums Othmarschen
Walderseestr. 99, 22605 Hamburg

Eintritt frei

Wir bitten um Anmeldung per Mail oder Telefon in der Cluny-Geschäftsstelle

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Einladung zur George Braque Austellung – Tanz der Formen

Einladung_Braque_Austellung_Bucerius Kunst ForumDas Bucerius Kunst Forum widmet Georges Braque eine retrospektive Ausstellung. Erstmals seit über 30 Jahren wird sein malerisches Werk in Deutschland umfassend präsentiert. Braque gilt als der Initiator des Kubismus und ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die chronologisch aufgebaute Ausstellung spürt seiner erstaunlichen schöpferischen Vielfalt nach: vom fauvistischen Frühwerk, über die Entwicklung des Kubismus bis zu den letzten, nahezu abstrakten Serien der Nachkriegszeit.

Einladung herunterladen
Samstag, den 7. November 2020 um 12 Uhr

Bucerius Kunst Forum
Alter Wall 12

Die DFG Cluny bietet eine Führung auf Deutsch mit Frau Gabriele Himmelmann an.

Die Besucher*innen begleichen den Eintrittspreis von 9 €
(6 € wenn wir über 9 zahlende Gäste sind), wir übernehmen die Führungsgebühr.

Bitte melden Sie sich in der Geschäftstelle an
info@cluny.de   ·   Tel. 040-89709233

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Cluny Lecture : rencontre du 4 août 2020

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À l’instar de la vie sociale et culturelle de notre pays, les rencontres de Cluny Lectures ont été perturbées en cette saison 2020. Nous avons annulé nos rendez-vous du printemps et nous sommes retrouvé.e.s enfin le 4 août à notre nouvelle adresse de la Senatskanzlei au Europa Passage, masqué.e.s et respectueu.ses.x des distances sociales.

Marie Herford nous a fait voyager de Chine en Provence avec L’Amer du thé ; Geneviève Langlott nous a conduits vers un effrayant futur avec Protocole Gouvernante ; et Maryse Vincent nous a ramené.e.s vers le passé récent, la guerre du Viet Nam vécue par un grand reporter dans Les Photos d’un père. Grâce à des approches et des sensibilités différentes, les débats sur ces trois romans ont été animés.

Lors de notre prochaine rencontre prévue pour le 25 août, nous examinerons les romans suivants : Le Singe sous la montagne (Aodren Buart), Bleu, Blanc, Brahms (Youssef Abbas), Ceux que je suis (Olivier Dorchamps).

 

L’AMER DU THÉ, de la Chine en éruption à la nuit éternelle, 2019, Jean Darot, Éditions Parole

Ce livre, un conte pour adultes, aborde trois thèmes principaux : le thé, les voyages lointains et incertains, l’amour. Le lecteur, curieux puisqu’il se lance dans la découverte d’un premier roman, se prend au jeu en découvrant la numérotation des chapitres en chinois.

Né en Chine d’un père goûteur de thé – le roi du thé régnant sur un immense royaume – et d’une mère chinoise morte lors de sa naissance et dont on évite de parler, le petit garçon est élevé en vase clos et couvé par son père et une nuée de domestiques de toutes les couleurs, selon les pays producteurs visités.

L’épisode de la visite au palais impérial est un enchantement : la lenteur des serviteurs, les murs peints représentant toutes les régions de la Chine à diverses saisons. Le petit garçon est émerveillé. L’empereur offre une garde du corps pour le bambin. C’est l’arrivée de Shù, très jeune fille capable de tout pour le protéger.

Peu après, par suite de la prise de pouvoir par Mao, le père, l’enfant et Shù quittent la Chine : c’est la longue expérience sur la route de la soie jusqu’en Europe.

L’enfant grandit et apprend tout de Shù, découvre le monde et se découvre lui-même.

Après de nombreux voyages dans le vaste monde et la connaissance d’autres femmes, le narrateur décide de s’installer en Provence et d’y planter des théiers. Il y trouve sa place en compagnie de Shù.

Éloge de la lenteur, L’Amer du thé est un enchantement constant. Comment l’auteur pourra-t-il écrire un meilleur deuxième roman ?

 

PROTOCOLE GOUVERNANTE, 2019, Guillaume Lavenant, Éditions Rivages

Les faits et gestes que doit accomplir une jeune fille engagée comme gouvernante par un jeune couple de cadres supérieurs habitant une maison confortable de banlieue sont l’objet du « protocole ». Elle doit s’occuper d’Elena, la fillette du couple, mais c’est par Lewis, la tête d’une organisation, que la moindre de ses actions est dictée. Le protocole est une sorte de mode d’emploi qui précise minutieusement tout ce qu’elle doit faire, à l’insu de ses employeurs. C’est pourquoi le roman est presque entièrement écrit au futur, à la 2ème personne du pluriel. Il n’empêche que le lecteur a l’impression que ce qui doit arriver s’est déjà passé.

Parmi ses tâches : lire à Elena toujours le même livre pour enfants écrit par un membre de l’organisation, l’histoire d’enfants abandonnés dans une forêt ; mettre régulièrement et en catimini quelques gouttes d’eau sous le seuil de la porte d’entrée (quand la porte ne peut plus s’ouvrir, une équipe d’ouvriers, peu à peu, démantèle toute la maison) ; s’immiscer dans l’intimité du couple, séduire le mari et gagner la confiance de la femme en s’intéressant à une série américaine télévisée racontant à peu près l’histoire que la famille est en train de vivre. La gouvernante sabote donc ce foyer matériellement, perturbe ses liens affectifs. Un soir, la petite Elena est enlevée pour être délaissée en pleine forêt avec d’autres enfants enlevés à d’autres familles le même soir. On comprend alors que la gouvernante agit selon les ordres d’une entreprise d’envergure, œuvrant avec une très grande précision dans la clandestinité avec des motivations qu’on ignore.

Ce roman sans lieu ni temporalité se présente comme un scénario de film très précis. Il captive, on voudrait connaître le but de la gouvernante, le pourquoi de ses actions, l’intention du groupe qui la guide : Renverser l’ordre bourgeois ? Mais par quoi le remplacer ? Tout reste dans le flou, il n’y a pas d’aboutissement.

L’intention de l’auteur n’est pas facile à déceler : Critiquer notre société devenue si standardisée qu’on peut prévoir tout ce qui se passera ? Nous arracher à notre confort pour davantage l’apprécier après ? Ou critiquer ce genre de mouvement destructeur qui, apparemment, n’aboutit à rien ? Guillaume Lavenant, auteur dramatique et metteur en scène, affirme que son but était « d’explorer un questionnement avec le lecteur plutôt que de lui apporter des solutions évidentes et claires ». Il ajoute qu’il aime les fins ouvertes laissant une part active au lecteur.

 

LES PHOTOS D’UN PÈRE, 2019, Philippe Beyvin, Grasset

En apprenant, à 14 ans, que son père et son géniteur sont 2 personnes différentes, Thomas réalise que les pères ont un rôle secondaire et sont interchangeables au gré du bon vouloir des mères. C’est vers 26 ans qu’il va savoir que Grégoire, son père biologique, était photo- reporter et couvrait les guerres au Vietnam et au Cambodge où il a disparu en 1970, avant la naissance de Thomas. Le roman raconte la longue quête sur l’identité d’un père à travers la description de photos et de témoignages, de films et de musique de cette époque. La narration alterne la vie de Thomas et celle de Grégoire, contrastant des contextes historiques différents : Thomas travaille pour une banque internationale dont le seul but est le profit, il échappe à un attentat islamiste ; Grégoire a des idéaux.

La quête des racines paternelles conduit Thomas vers une autre forme d’internationalisation : le génocide arménien en Turquie et celui d’Ausschwitz, peut-être des racines américaines. En recevant un héritage familial, Thomas se pose des questions existentielles. La figure du photo-reporter, symbole d’un héroïsme du XXe siècle, matérialise le besoin de mémoire de Thomas et celui d’une société. Les réflexions sur la fonction et les motivations des reporters de guerre conduisent le lecteur à constater que cette profession a quasiment disparu à l’heure de la photo numérique, de l’internet et des fake news qui en découlent.

Le titre se lit à deux niveaux : en examinant les photos faites par son père, Thomas devient légataire de l’œuvre de son père, donc de son engagement pour l’Histoire du monde et donc aussi le légataire d’une histoire française.

 

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2050 – Écris ton Europe du futur

Concours d’écriture créative

Lors des derniers sommets européens sur le climat, 2050 a été définie comme l’année où l’Europe devrait atteindre la neutralité carbone. En allant vers cet objectif, nos systèmes, notre communauté et nos conditions de vie peuvent changer radicalement. La crise sanitaire actuelle nous le rappelle.

Ce concours propose aux participants d’imaginer leur Europe de 2050.

Comment participer au concours ?

Écrire un texte en français (tout type de texte) de 1000 mots maximum sur votre vision de l’Europe en 2050 Formats acceptés : textes en .doc, .docx ou .odt / police Times New Roman / taille 12 / interligne 1,5 / justifié Envoyer le texte à ecristonhambourg@gmail.com avec l’objet « 2050 : Écris ton Europe du futur » avant le 31 août 2020, en précisant nom, âge et niveau de langue (natif / non natif)

Un jury composé de membres de Cluny Jeunes, de l’Institut de Romanistik de l’Université de Hambourg et de l’Institut français de Hambourg voteront pour les meilleurs textes. Les lauréats seront invités à lire leur texte lors d’une soirée de remise de prix au mois de novembre à l’Institut français de Hambourg.

Organisateurs : Cluny Jeunes (DFG Cluny), Institut français de Hambourg

Plus d’informations sur: www.hamburg.institutfrancais.de

télécharger flyer 

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Rundschreiben 2/2020

Liebe Clunisiennes und Clunisiens,

Sie haben sicherlich schon damit gerechnet: Alle kommenden Veranstaltungen von Cluny und Kooperationspartnern werden abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben.
Auch unsere Geschäftsstelle bleibt vorerst geschlossen, da sie sich in der Volkshochschule befindet und diese geschlossen ist. Das bedeutet, dass wir auch keine Post empfangen können. Mails und Telefonate können wir von zu Hause aus bearbeiten.Wenn wir wieder zu einer gewissen Normalität gefunden haben, werde ich mich möglichst schnell mit einem überarbeiteten und abwechslungsreichen Programm melden!

Ich wünsche Ihnen alles Gute, besonders für Ihre Gesundheit!

En espérant vous revoir très bientôt.

Irène Drexel-Andrieu

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