So verschieden „ticken“ Hochschulen auf beiden Seiten des Rheins

Was verbindet Deutsche und Franzosen im Hochschulbereich? Was unterscheidet sie? Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es, welche Abschlüsse? So oder ähnlich lauten die Fragen, wenn man sich unsere Systeme als wichtigen Aspekt nachbarschaftlicher Beziehungen näher anschaut.

Diesen Fragestellungen widmete sich die Cluny-Veranstaltung Elitär? Egalitär? Wie verschieden „ticken“ Hochschulen auf beiden Seiten des Rheins? am 30. September 2015.

Die beiden Referenten stellen uns freundlicherweise ihre Präsentationen zur Verfügung. Zum Herunterladen klicken Sie bitte auf die Bilder.

Bacs et postFrédéric Mougenot, Agrégé de l’Université, Lycée français de Hambourg,  stellte das „baccalauréat“ vor – einschließlich der Möglichkeiten, die sich einem „bachelier“ nach erfolgreicher Prüfung anbieten: Université? Classe préparatoire & Grande Ecole? Institut universitaire de technologie (IUT)? Brevet de technicien supérieur (BTS)? Welche Erwartungen, welche Vorstellungen sind in Frankreich mit dem Nebeneinander so heterogener Hochschulkulturen verbunden? Welche geschichtlichen Entwicklungen haben dazu geführt?


DFHHerr Dr. Hellmann, Generalsekretär der Deutsch-Französischen Hochschule Saarbrücken, stellte zunächst die Deutsch-Französische Hochschule vor, d.h. das Konzept integrierter deutsch-französischer Studiengänge mit doppeltem Abschluss, die besondere Qualität der Absolventen und den Aufbau der DFH als Institution. In der Folge widmete er sich folgenden Fragen: Welche Erfahrungen macht die DFH mit dem ‘deutsch-französischen Lehr- und Lern-Kulturschock’: Ersteindrücke deutscher und französischer Studenten im jeweiligen Partnerland? Was sagen die Lehrenden dazu? Worin besteht die französische ‘exception éducative’ im Hochschulbereich? Was hat es mit dem ‘concours’ auf sich, und warum dürfen Universitäten nicht ‘selektieren’?

Dieser Beitrag wurde unter Cluny Revue veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.