Cluny Lectures: Compte rendu de la rencontre du 20 février 2018

C’est avec un bon mois de retard – le Congrès avait occupé beaucoup de monde – que les membres de Cluny Lectures se sont rencontrés pour organiser leur saison de lecture 2018.

Le Cercle se compose actuellement de huit membres … et peut en accueillir de nouveaux si notre liste de lecture vous tente. Nous disposons des ouvrages suivants, certains en plusieurs exemplaires :

Mon Ciel et ma terre, Aure Atika, 2017, Fayard

Maestro, Cécile Balavoine, 2017, Mercure de France

Mon Citronnier, Samantha Barendson, 2017, J.-C. Lattès

La Solitude des enfants sages, Martine Duquesne, 2017, La Cheminante

Le Courage qu’il faut aux rivières, Emmanuelle Favier, 2017, Albin Michel

Les Parapluies d’Erik Satie, Stéphanie Kalfon, 2017, Joëlle Losfeld

Voir ailleurs qui je suis, 2017, Élisabeth Rollin, Passiflore

Ces Rêves qu’on piétine, Sébastien Spitzer, 2017, L’Observatoire

Je suis un tueur humaniste, 2017, David Zaoui, Paul&Mike

Après les présentations personnelles d’usage, nous avons réexaminé le cahier des charges ainsi que les formes et conditions qui structurent nos échanges. Au-delà des contraintes matérielles (telles que dates et lieux de rencontre ou échanges des livres), nous avons choisi de présenter deux comptes rendus critiques de romans par séance de travail. En fonction des besoins et de la curiosité des lecteur/-trices, nous n’excluons pas d’ajouter à la présentation de l’œuvre des informations sur l’auteur(e) ou sur le thème traité. Chaque présentation orale de roman sera suivie d’un court texte (environ 200 mots) qui sera publié dans le Bulletin afin de faire partager nos découvertes aux membres de Cluny.

Notre prochaine rencontre aura lieu le mardi 10 avril à 15h. Les ouvrages examinés seront Les Parapluies d’Erik Satie et Voir ailleurs qui je suis. Nous avons provisoirement retenu le 12 juin comme date de troisième rencontre.

Le choix du lauréat/ de la lauréate se fera lors de la dernière séance (à l’automne probablement), après avoir récapitulé et comparé toutes nos lectures. L’auteur(e) choisi(e) sera invité(e) par Cluny à venir nous présenter son œuvre à Hambourg.

Timothée Gaget, lauréat de la saison 2017, sera à Hambourg le 18 mars 2018 (cf. programme des manifestations de Cluny) pour nous présenter son roman Les Bonnes mœurs.

Bonne lecture à toutes et à tous !

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Une lettre de l’Ambassadrice

Après le congrès annuel des associations franco-allemandes (VDFG/FAFA) organisé par Cluny en Novembre dernier, Anne-Marie Descôtes, Ambassadrice de France en Allemagne, nous a adressé une lettre de félicitations pour la préparation et la réussite de l’événement. Nous la publions ici avec sa permission pour que tous les membres de Cluny puissent s’en réjouir.

Nach dem von Cluny organisierten Jahreskongress der deutsch-französischen Gesellschaften (VDFG/FAFA) im letzten November hat uns die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes einen Brief geschrieben, um uns zur Vorbereitung und zum Erfolg der Veranstaltung zu beglückwünschen. Mit ihrer Erlaubnis veröffentlichen wir diesen Brief hier, damit sich alle Cluny-Mitglieder daran erfreuen können.

 

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Hamburg / Marseille: Entdecken Sie Ihre Partnerstadt im Bürgeraustausch

Im Jahr 2013 organisierten die DFG Cluny e.V. und das maison allemande Marseille den 1. Bürgeraustausch zwischen Marseille und Hamburg anlässlich des 55. Partnerstadtjubiläums.

Im Jahr 2018, zum 60. Partnerschaftsjubiläum, wollen wir nun diesen Bürgeraustausch zum 3. Mal stattfinden lassen. Die Teilnehmer sind einerseits Gast in der Partnerstadt, andererseits Gastgeber in ihrer eigenen.

Im Mai in Marseille – im Juni in Hamburg

In Marseille ist der Besuch der Hamburger Bürger von Mittwoch, 09.05.2018 bis Montag, 14.05.2018 (Abreisetag) geplant. Dort sind z.Zt. vorgesehen:

  • ein Empfang im Rathaus
  • eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Basilika Notre Dame de la Garde
  • Besuche des Museums MUCEM, der l’Euroméditerranée und der Docks
  • ein Spaziergang durch das Panier-Viertel sowie Ausflüge nach Avignon und Arles.

In Hamburg werden die Hamburger Besucher von Samstag, 16.06.2018 bis Donnerstag, den 21.06.2018 (Abreise) erwartet. Das Hamburger Programm sieht

  • einen Empfang im Hamburger Rathaus
  • eine Stadtrundfahrt
  • eine Hafenrundfahrt
  • die Besichtigung der Elbphilharmonie (wenn möglich ein Konzertbesuch im gr. Saal)
  • sowie u.a. einen Ausflug nach Lübeck und evtl. Lüneburg vor.

Näheres:

Es handelt sich hier um einen echten Austausch, Besuch und Gegenbesuch unter Hamburger und Marseiller Bürgern. Die Teilnehmer beherbergen ihre Gäste und kümmern sich während des Aufenthaltes soweit es ihnen möglich ist. Neben den gemeinsamen Ausflügen bleiben die Gäste unabhängig und erkunden Marseille allein oder gegebenenfalls auch in Begleitung ihrer Gastgeber. Interessenten sollten für diesen Bürgeraustausch über ausreichende französische und deutsche Sprachkenntnisse verfügen.

Die Buchung des Fluges, der nötigen Versicherungen sowie die Kosten für Restaurantbesuche, Ausflüge und andere Unternehmungen obliegen den Teilnehmern.

Anmeldungen richten Sie bitte bis Mitte Februar 2018 an:
Frau G. Jacobsen, gjacobsen@t-online.de, Tel. 0172 512 82 74

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Rückblick auf den VDFG-Kongress 2017 in Hamburg

Vom 23. bis 26.11.2017 fand in Hamburg der 62. Jahreskongress der Deutsch-Französischen Gesellschaften statt. Unter dem Motto „Fruchtbare Gegensätze – Contradictions fécondes“ kamen bei der von VDFG, FAFA und Cluny organisierten Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Hamburg und unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz etwa 300 Teilnehmer zusammen. In diesem Rahmen wurde am Sonntag auch der 70. Geburtstag der DFG Cluny gefeiert und der Prix Cluny 2017 überreicht.

Cluny dankt der VDFG und Jelena Filipinski sowie der Senatskanzlei und Momme Dähne für die schönen Bilder! Eine Auswahl gibt es weiter unten.

Gerne stellen wir Ihnen an dieser Stelle nach und nach die verschiedenen Ansprachen zur Verfügung, die während des Kongresses gehalten wurden:

Über den Kongress und Clunys 70. Geburtstag brachte der NDR außerdem am 24.11. einen kurzen Bericht im Hamburg Journal:

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Prix Cluny 2017: Deutsch-französische Türen öffnen

Rede zur Verleihung des Prix Cluny (Hamburg, 26. November 2017) von Preisträgerin Linnéa Hopp

Bonjour à toutes et tous ! Je suis ravie d’être ici aujourd’hui, ravie que je puisse partager ce moment fort de convivialité et d’amitié franco-allemande avec vous.

Man bat mich, im Rahmen der Veranstaltung ein wenig für die französische Sprache zu werben und ich muss zugeben, dass mir die Suche nach Argumenten trotz der eigenen Begeisterung zunächst nicht leicht fiel. Auch ich kann nicht behaupten, dass ich großen Gefallen an etlichen exceptions bei Verbkonjugationen oder déclencheurs des subjonctif finde.

Am Anfang faszinierten mich vor allem der sanfte Klang und die Musikalität des Französischen. In meinen Augen besaß die Sprache einen besonderen Charakter. Ich strebte an, eines Tages wie echte Französinnen und Franzosen sprechen zu können, das heißt, am besten wie der Präsident, mindestens aber so flüssig und korrekt wie die Stimmen der compréhension orale. Damals kannte ich noch keine jener vachement uneleganten Wendungen, die man heute in Pariser Straßen hört.

Fest steht, dass ich immer Freude daran hatte, Sprache anzuwenden. In der siebten Klasse führten wir ein kleines Theaterstück auf. Es hieß « Un client difficile ». Der client difficile, das war natürlich ich. Ich gab in einem Restaurant Bestellungen auf für meinen imaginären Freund, den die serveuse nicht sah. Bei der Aufführung wurde sie wegen der vielen Sonderwünsche wütend und knallte die Müslischüssel derart energisch auf den Tisch, dass sie einen Sprung bekam.

Wenngleich ich auf der Bühne kein Geschirr zerstörte, war ich ähnlich motiviert. Das Schauspiel zeigte, dass mit dem uns bekannten Vokabular bereits ganze Geschichten erzählt werden konnten. Wir nahmen durch Kommunikation und Interaktion die hohe Bedeutung der Sprache und ihre Unterhaltsamkeit wahr.

Ich sehe mein Leben oft als Labyrinth in der Größe des Universums, voller Räume und Türen verschiedentlicher Größe, Form und Masse. Im Zentrum des Labyrinths geboren, wähle ich von dort aus Schritt für Schritt meinen Weg. Ich bin überzeugt, dass das Erlernen einer Sprache wie dem Französischen zahlreiche Türen im Labyrinth des Lebens öffnet. Hinter einer Sprache stehen Menschen, Orte, Geschichte, Kultur… und die Kenntnis der Sprache stellt Verbindungen zu dieser wertvollen Vielfalt her.

Ich bin froh, dass ich Französisch lernen durfte. Ich kann damit spannende Länder auf unterschiedlichen Kontinenten bereisen und durch lebendigen Austausch mit Einheimischen Erhebliches dazulernen. Fortan sind es primär nicht neue Wörter, die mich bereichern, sondern Ansichten der Anderen und gemeinsame Erlebnisse. Ich kann an ihrem Leben teilhaben. Ich merke, dass man bereit ist, sich mir zu öffnen. Ich verstehe Differenzen eher, weil ich mehr über sie erfahre. Abgesehen von meiner stetig wachsenden Leidenschaft für französische Kunst und Literatur hat die intensive Beschäftigung mit der Sprache also auch dazu beigetragen, dass ich mich als Individuum, als Mademoiselle deutscher Herkunft, besser in unsere bunte Welt einordnen kann.

Zu guter Letzt steht meines Erachtens eine politische Botschaft hinter der Entscheidung, als Person aus Deutschland Französisch zu lernen. Es ist ein Schritt aufeinander zu, ein Symbol der Bereitschaft, dem Gegenüber zuzuhören und in schwierigen Situationen zusammenzuhalten. Meiner Ansicht nach brauchen wir einen authentischen, kontinuierlichen und konstruktiven Dialog zwischen den Staaten und Nationen innerhalb Europas sowie weltweit. Die deutsch-französische Kooperation kann dafür ein Vorbild sein.

Mein Interesse an der langue francaise, an den Menschen, die sie praktizieren und den Orten, wo sie in ganz eigener Art und Weise leben, ist bei Weitem nicht erschöpft. Gerne möchte ich noch viele deutsch-französische Türen öffnen. Ich hoffe sehr und bin zuversichtlich, dass dieser Wille nicht nur für uns hier Versammelte, sondern auch für andere Wissbegierige der jetzigen und kommenden Generationen gilt.

Linnéa Hopp absolviert derzeit einen Friedensdienst im Pariser Mémorial de la Shoah. HIER geht es zu ihrem Blog.

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Cluny Lectures: Choix du lauréat 2017

COMPTE RENDU DE LA 7e RENCONTRE DU 14 NOVEMBRE 2017 | CHOIX DU LAURÉAT 2017

Après environ 7 mois de lecture, 7 rencontres et une discussion animée, Cluny Lectures a choisi son premier roman favori : Les Bonnes mœurs de Timothée Gaget, paru en 2016. C’était d’ailleurs la plus longue lecture (394 pages). Il a obtenu une moyenne de 8/10 selon les notes attribuées par 9 lecteurs.trices sur 11. Avec une moyenne de 7,33 (même nombre de votants), Lucie ou la vocation s’est placé en 2e position, serré de près par Today we live (7,11 ; 11 votants également). Les comptes rendus de ces 3 romans peuvent être lus sur le Bulletin de Cluny (rubrique « Cluny Lectures », rencontres des 28.02, 05.05 et 12.09 2017).

Le Jury de CL a ainsi préféré deux romans dont l’action se passe à l’époque contemporaine et un dont l’action se déroule pendant la 2e Guerre mondiale. Bien entendu, nos critères tenaient aussi compte de l’écriture et de la construction des ouvrages.

Nous allons informer la maison d’édition et le lauréat de notre choix et inviter Timothée Gaget à venir nous parler de son roman à Hambourg dans le cadre d’une soirée organisée par Cluny.

Après quelques tâtonnements au début de la saison, nous avons réussi à homogénéiser le groupe et à trouver un mode de fonctionnement. Bien sûr, il reste des problèmes à résoudre mais leur solution n’est pas forcément facile. Par exemple, nous ne pouvons pas lire de façon synchronisée puisque nous ne disposons pas d’un exemplaire par personne.

Un grand merci à toutes et à tous pour avoir contribué au succès de notre première saison de lecture ! Après le vote, nous avons planifié la seconde saison qui sera aussi consacrée à la lecture de premiers romans. Quatre des membres de CL 2017 nous quittent, sept récidivent ! Nous faisons appel à de nouveaux lecteurs.trices pour nous rejoindre ! En cliquant sur « Cluny Lectures » sur le Bulletin, vous trouvez toutes les conditions de fonctionnement de notre club de lecture sous le titre de « Concept » ainsi que les personnes auxquelles vous pouvez vous adresser. N’hésitez pas à en parler autour de vous, nous accueillons aussi les membres non affiliés à Cluny. Il suffit d’aimer lire et discuter en français, et d’avoir une certaine disponibilité pour la lecture et les rencontres. La prochaine saison de lecture commencera vers la fin janvier 2018. Bienvenue aux nouvelles lectrices et nouveaux lecteurs !

Maryse Vincent

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Rundschreiben 4/2017

Liebe Mitglieder der DFG Cluny,

ich fasse mich heute etwas kürzer als sonst, schon um Sie nicht mit Informationen zu behelligen, die Sie längst kennen. Es dürfte Sie aber trotzdem interessieren, dass sich über 260 Personen aus Frankreich und Deutschland zum Hamburger Jahreskongress der VDFG / FAFA (23. – 26.11.2017) angemeldet haben. Aus den Reihen der DFG Cluny sind zur Unterstützung dieses Kongresses ca 4000,- € ( chapeau!! ) auf unserem Konto eingegangen, viele Cluniazenser haben sich zur Teilnahme angemeldet, das ‚comité d’activités’ (codac) brennt darauf, endlich mit praktischer Unterstützung tätig zu werden.

Und noch eine gute Nachricht: Wer von Ihnen beim Eröffnungskonzert des Felix Mendelssohn Jugendorchesters in der Elbphilharmonie (23.11.17, 19h30, Kleiner Saal) dabei sein möchte, ist uns herzlich willkommen. Mit 25,- € sind Sie dabei, soweit der Kartenvorrat reicht! Melden Sie sich einfach per Telefon direkt bei mir, die noch vorhandenen Karten werden in der Reihenfolge Ihrer Anrufe (040/881.29.556) vergeben.

Und nun zum ganz normalen Cluny-Programm, das auch außerhalb des großen Ereignisses „Jahreskongress“ einige Leckerbissen für Sie bereithält.

Gleich am 5.11. wollen wir Sie mit den Lieblingschansons der Franzosen unterhalten, von ‚Göttingen’ über ‚La Javanaise’, ‚Lily’, ‚Mistral gagnant’ und manches andere bis hin zu ‚Sarah’. Von allen Chansons werden Sie den gedruckten französischen Originaltext und eine deutsche Übersetzung vorfinden.

Allen Cluny-Mitgliedern möchte ich den 14. Dezember sehr ans Herz legen, denn statt der sonst üblichen Weihnachtsfeier lädt diesmal der Damenkreis uns alle, Damen und Herren, zum Adventscafé ein. Entschließen Sie sich schnell, Helena wartet auf Ihre Anmeldung! Merci Helena, wir sehen uns dann!


Sonntag, 5.11.2017, 19h00
« La chanson française – intime et universelle »
Mit Véronique Elling, Caroline Lacaze und Ralf Böckmann.
Durch den Abend führt Maryse Vincent in französischer und deutscher Sprache.
Aula der Volkshochschule West, Waitzstraße 31, 22607 Hamburg
Anmeldung in der Geschäftsstelle bitte bis Donnerstag, 2.11.2017


Donnerstag, 23.11.2017, 16h30
Aus Anlass der Eröffnung des 62. Jahreskongresses der VDFG / FAFA „Deutschland und Frankreich – fruchtbare Gegensätze“
Regards croisés: Bilder von Annette Cunnac (Toulouse) und Tobias Duwe (Großensee)
Vernissage und verre de l’amitié im Börsensaal der Handelskammer, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Der Eintritt ist frei! Anmeldung in der Geschäftsstelle erbeten bis 20. November unter 040/89709233 oder info@cluny.de



Sonntag, 26.11.2017, 10h00
Im Rahmen des 62. Jahreskongresses der VDFG / FAFA
Festveranstaltung 70 Jahre DFG Cluny und Verleihung des Prix Cluny 2017
Ort: Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg.
Für Cluny-Mitglieder ist der Eintritt frei. Teilnahme aus Planungsgründen nur möglich nach vorheriger Anmeldung in der Geschäftsstelle bis 20. November unter 040/89709233 oder info@cluny.de


Donnerstag, 14.12.2017, 14h30
Der Damenkreis lädt alle Mitglieder der Cluny-Familie zum Adventscafé ein.
Ort: Ohlendorff’sche Villa, Im Alten Dorfe 28, 22359 Hamburg-Volksdorf (U-Bahn Linie 1)
Anmeldung bitte spätestens bis Freitag, 10. November 2017. Kosten: 23,50 €.
Die Anmeldung ist gültig mit dem Eingang dieses Betrages auf dem Konto:
Helena Paetow-Stiegen IBAN: DE52 2005 0550 1031 7542 43
Verwendungszweck: Cluny Adventscafé


Am Ende dürfen wir hoffentlich feststellen: Das Cluny-Jahr war wieder prall gefüllt, und wer auch im nächsten Jahr einen Beitrag zur Programmgestaltung leisten möchte, ist uns damit herzlich willkommen.

Vereinsarbeit lebt – in den unterschiedlichsten Formen – von der aktiven Beteiligung und dem Zutun der Mitglieder.

Wie immer mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen für Herbst und Winter,

bien à vous

Das aktuelle Cluny-Jahresprogramm steht unter dem Menüpunkt Veranstaltungen sowie in der rechten Seitenleiste zum Download bereit.

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‚Regards croisés‘. Bilder von Annette Cunnac und Tobias Duwe

Im Rahmen des Jahreskongresses der VDFG / FAFA vom 23. bis 26.11.2017 stellen die französische Künstlerin Annette Cunnac (Toulouse) und der deutsche Künstler Tobias Duwe (Großensee) Bilder aus Toulouse und Hamburg aus. Die Vernissage findet am Donnerstag, 23.11.2017 um 16.30 Uhr im Börsensaal der Handelskammer statt. Der Eintritt ist kostenlos.

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Literatur, Musik und Malerei: correspondances – reflets – échos

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 19 bis 21.30 Uhr
Lichtwarksaal, Carl-Töpfer-Stiftung, Neanderstr., 20355 Hamburg

Wir laden Sie zu einem künstlerischen Abend ein, der alle Sinne anspricht: Auf den Spuren französischer Literatur, Musik und Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden wir Sprache, Klänge und Bilder zur Darstellung und zu Gehör bringen, die Formen ihrer Wechselbeziehungen analysieren und interpretieren und die Wirkungen ihres Zusammenspiels genießen.

Unsere künstlerische Reise führt uns u.a. von Charles Baudelaire über César Franck und Claude Monet zu Marcel Proust, von Gabriel Fauré über Pierre Bonnard zu Claude Debussy.

Vortrag: Gérard Gengembre (Caen)

Sopran: Julia Henning (Lüneburg) | Violine: Julia von Rosen (Hamburg) | Klavier: Ute Jacobi (Lüneburg)

Der Vortrag findet in französischer Sprache statt und wird auf Deutsch zusammengefasst.

In der Pause laden wir Sie ein zum traditionellen ‘verre de l’amitié’.
Um Spenden wird gebeten.
Anmeldung bitte bis Donnerstag, 28.09.2017

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Cluny Lectures: Compte rendu de la 6e rencontre du 12 septembre 2017

Cluny Lectures a fait sa rentrée littéraire, en septembre comme il se doit ! Les sept membres présents et présentes se sont retrouvé(e)s chez Ulla Eckford-Jones pour présenter et commenter deux nouveaux romans aux styles diamétralement opposés : l’un suggérant une quête-enquête plutôt intellectuelle, Comme Neige (Cf. ci-dessous le compte rendu de Ralf Böckmann), l’autre ancré dans l’Histoire et l’action, Today we live, si, si, un roman français auquel l’auteure a choisi de donner un titre anglais pour des raisons qui nous échappent (cf. ci-dessous le compte rendu de Ute Budelmann). Ce qu’il y a d’enrichissant dans nos appréciations, c’est qu’elles divergent en fonction de nos goûts et de nos personnalités.

Notre saison de lecture 2017 tire à sa fin. Nous nous retrouverons le 14 novembre 2017 chez Ralf Böckmann pour passer une dernière fois en revue toutes nos lectures, 12 en tout, en faire une évaluation finale et choisir notre lauréat(e) de l’année.


Comme neige, 2016, Colombe Boncenne, Buchet Castel

Lors d’une excursion en Bourgogne, Constantin Caillaud, le narrateur du roman, trouve un livre inconnu d’Émilien Petit, un auteur qu’il croit pourtant bien connaître. Il achète l’œuvre intitulée Neige noire et la dévore la nuit même. Comme dans la plupart des romans d’Émilien Petit, la frontière entre le réel et l’imaginaire se brouillait et l’on n’était plus certain de rien. (…) Quelque chose dans ces romans me touchait beaucoup – une manière de traiter l’amour par l’étrange, de construire des histoires envoûtantes à la frange du vraisemblable, mais l’essentiel semblait se dérober, s’échapper. Ces deux citations résument assez bien le contenu de Comme Neige. La littérature tombe comme de la neige nous dit Colombe Boncenne, la neige qui peut recouvrir, ensevelir un paysage, qui sait l’embellir et le faire scintiller, mais est aussi en mesure d’aveugler le spectateur. Quand elle fond, elle devient grise et sale.

Voulant faire partager sa trouvaille, Constantin Caillaud découvre que non seulement Neige noire est inconnu des libraires comme de l’éditeur de l’auteur, mais que de plus l’ouvrage a disparu de sa propre maison. À partir de ce moment-là, le livre pourrait s’intituler « À la Recherche du livre perdu », car le retrouver devient le centre de l’action. La suite du roman est une sorte de polar dans le monde de l’édition. L’intrigue est menée comme celle d’un roman policier, on y retrouve de nombreux éléments caractéristiques : enquête et recherche des suspects, fausses pistes, suspense, énigmes, mystères. Il y a même du surnaturel. Élément de polar moderne, à la fin il reste encore des mystères, c’est-à-dire qu’il n’y a pas de solution.

Comme Neige est un roman sur un roman, sur la naissance lente du livre, un récit doublement romanesque sur la création littéraire dans le monde contemporain de l’édition. C’est aussi un petit miroir de ce monde. Colombe Boncenne travaille depuis 2000 dans l’édition, en connaît toutes les ficelles, les intrigues, les vanités et les procédés pour se faire connaître et s’y faire remarquer.


Today we live, 2015, Emmanuelles Pirotte, Cherche -midi

Emmanuelle Pirotte est scénariste. Tiré d’un scénario, Today we live est son premier roman. Il a obtenu un grand succès en France, reçu une dizaine de prix, et a été traduit et édité dans 13 pays. Il vient de sortir en allemand aux Éditions S. Fischer (Heute leben wir). L’auteure s’est inspirée de l’histoire de ses grands-parents qui avaient caché une fillette juive pendant la Seconde Guerre Mondiale.

1944, dans les Ardennes, en Belgique, occupées par des troupes allemandes. Les Alliés sont en train de gagner du terrain. Renée, une petite orpheline juive de sept ans, est confiée à deux soldats américains, en réalité des soldats allemands. Ici il faut mentionner le contexte historique du roman, l’opération Greif de la Waffen SS, commandée par Otto Skorzeny dans les Ardennes, dont le but était de prendre les ponts sur la Meuse avant qu’ils ne soient détruits. Les soldats allemands s’habillaient en uniformes pris aux Alliés et utilisaient leurs véhicules. Donc les deux pseudo-Américains ont l’intention de tuer l’enfant. Au moment de tirer, Mathias tue son camarade au lieu de la petite. Il s’enfuit avec elle dans les forêts enneigées, ils se cachent dans une cabane. Ayant vécu un certain temps au Canada comme trappeur, Matthias sait se débrouiller dans les espaces sauvages et glacés. De retour en Europe, il s’était engagé dans l’armée allemande où il est devenu une machine à tuer, un maître de la simulation, barbare d’un côté et cultivé de l’autre. Alors commence la fuite d’un soldat allemand déguisé en Américain avec une gamine juive dans une région aussi terrifiée par les Allemands que par les Américains.

La fascination qu’exerce Renée sur Mathias est difficile à expliquer rationnellement. Dès le début, elle l’a vaincu par sa force mentale, son courage, son audace. Tous les deux se ressemblent dans leur indépendance. Renée ne comprend pas ce que signifie sa judéité, mais elle ressent que cette différence pourrait lui coûter la vie. Orpheline ballotée de foyer en foyer, cachée par les uns et les autres, elle témoigne cependant d’une force de caractère hors norme. C’est d’ailleurs elle qui avait choisi Mathias dès leur première rencontre.

L’auteure nous fait pénétrer dans l’âme des personnages. Ce qu’on y trouve n’est pas toujours compréhensible. Today we live est un récit d’aventures dont les deux personnages principaux inspirent respect et émotion au lecteur. Emmanuelle Pirotte écrit bien, elle sait construire un roman dont les perspectives changent avec élégance. Malgré son sujet vraiment pas nouveau – la Seconde Guerre Mondiale– ce roman passionne, peut-être par sa ressemblance avec un conte de fées, y compris la brutalité immanente à ce genre.

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