L’Ecole du Louvre

INVITATION ECOLE DU LOUVREFondée en 1882,  l’École du Louvre poursuit une double mission de formation universitaire et de diffusion de la culture artistique auprès d’un large public. Se référant à la pensée de Winckelmann, elle propose un vaste parcours d’Histoire Générale de l’Art. Yves Lemaire, « élève » de cette prestigieuse Ecole, proposera un « musée imaginaire » d’œuvres diverses visant à illustrer la culture générale qui reste une des ambitions de l’éducation à la française.

Die 1882 gegründete École du Louvre ist dem doppelten Auftrag der Universitätsausbildung und der Verbreitung der Kultur an ein breites Publikum verpflichtet. In Anlehnung an Winckelmanns Gedanken bietet sie einen umfassenden Kursus in Kunstgeschichte an. Yves Lemaire, „Schüler“ dieser angesehenen Ecole, wird ein „musée imaginaire“(Malraux)mit diversen Werken vorstellen, die die Förderung der „culture générale“  veranschaulichen; denn diese bleibt eines der Ziele der Bildung „à la française“.

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Vortrag von Yves Lemaire (Paris)

Mittwoch, den 12. Februar 2020 um 19 Uhr
Warburg-Haus
Heilwigstraße 116

Vortrag auf Französisch mit Übersetzung

Verre de l’amitié im Anschluss

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

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„Die Nächte von Paris“ de Rétif de la Bretonne

Invitation Rétif-BrouillonReinhard Kaiser stellt ein Standardwerk der Großstadt- und Revolutionsliteratur vor

Am 26. Februar 2020 · 19 Uhr
im Heine-Haus
Elbchaussee 31 · 22765 Hamburg

Eintritt 5€

Anmeldung unter info@heine-haus-hamburg.de Stichwort CLUNY unbedingt angeben

In Kooperation mit dem Verein Heine-Haus-Hamburg

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Ein Tag in Berlin

Wilhelm und Alexander von Humboldt

 

 

 

 

 

Deutsch Historisches Museum, Unter den Linden 2
Besichtigung der Ausstellung am Samstag, den 14. März 2020,
geführt von David Blankenstein (Kurator)

Abfahrt mit der Bahn (die Wagennummer wird später mitgeteilt):

  • Altona: 8.20 h Gleis 12
  • Dammtor: 8.29 h Gleis 4
  • Hauptbahnhof: 8.35 Gleis 5
  • 11.15 Führung
  • Ab 12.30 Freizeit
  • 17.40 Rückfahrt ab Hauptbahnhof Berlin Gleis 7

Kosten: Bahnfahrt 2. Klasse, 2 S-Bahn-Tickets in Berlin, Eintritt und Führung: 75,00 €
Überweisung: Commerzbank, IBAN: DE19 2008 0000 0913 6915 00

Je nach Interesse werden wir vielleicht eine Führung auf Französisch buchen.

Bitte melden Sie sich bis zum 9. Januar an
und wählen Sie die Sprache, damit wir planen können:
telefonisch: 040/ 89 70 92 33
per Mail: info@cluny.de
oder per Post: Einladung herunterladen

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Impressionismus

Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard

Berthe Morisot, Junges Mädchen im Gras (

Berthe Morisot, Junges Mädchen im Gras (Isabelle Lambert), 1885, Ordrupgaard, Kopenhagen,
© Foto: Anders Sune Berg

Mit »Impressionismus. Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard« bietet die Hamburger Kunsthalle erstmals die Gelegenheit, Spitzenwerke sämtlicher führender Vertreter*innen des französischen Impressionismus in der Hansestadt zu erleben. Im Zentrum der Ausstellung stehen Gemälde der bedeutenden Maler*innen Camille Pissarro, Édouard Manet, Edgar Degas, Alfred Sisley, Claude Monet, Berthe Morisot, Pierre-Auguste Renoir und Eva Gonzalès.

Cluny bietet eine Führung auf Deutsch am 1. Februar 2020 um 12.15
mit Andrea Völker an.

Die Besucher*innen begleichen den Eintrittspreis von 14 € (12 € wenn wir über 9 zahlende Gäste sind),
Cluny übernimmt die Führungsgebühr.

Bitte melden Sie sich in der Geschäftstelle an (info@cluny.de , Tel. 040-89709233)

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Prix Cluny-Jahresfeier 2019

Ulrike Dotzer

Ulrike Dotzer

Das Liebermannstudio des NDR bot für unsere diesjährige Jahresfeier mit der Verleihung der Prix Cluny einen neuen und einzigartigen Rahmen. Einen schöneren und passenderen Konzertsaal konnten sich die Chormitglieder des Bergedorfer Luisen-Gymnasiums unter der Leitung von Frauke Freia Kampe und das internationale Duo Dopico nicht wünschen, die mit ihren Darbietungen die Gäste begeisterten. Die Möglichkeit in diesem außerordentlichen Ort zu feiern, verdanken wir unserem tatkräftigen Vorstandsmitglied Ulrike Dotzer, Leiterin der Abteilung ARTE im NDR, die in ihrer Begrüßung auf die besondere Geschichte des Gebäudes als ehemalige Synagoge einging und an das denkwürdige Datum des 9. Novembers 1938 erinnerte, als Nazi-Schläger in den Tempel eindrangen und alles verwüsteten.

Duo Dopico

Nora Scheidig und Cristina Allés von Duo Dopico

Auf die positive Seite dieses geschichtsträchtigen Tages, nämlich den Fall der Berliner Mauer vor genau 30 Jahren, wiesen die beiden Hauptredner der Feier hin. Zunächst der Konsul der Republik Frankreich Laurent Toulouse, der auch die vielen verbindenden Aktivitäten französischer Städte und Regionen in Hamburg im Jahre 2019 in Erinnerung rief; dann betonte Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, dessen Vater Dr. Helmut Dressel den Vorstandsvorsitz lange inne hatte, in einer sehr persönlich gestalteten Rede die große Bedeutung zivilgesellschaftlicher Vereinigungen wie Cluny für die Anstrengungen einer Politik der Verständigung und des Friedens in Europa.

Kurz davor hatte die neu gewählte Vorsitzende der Cluny Irène Drexel-Andrieu auch in diesem Sinne gesprochen, als sie darstellte, was die Gründerväter der deutsch-französischen Gesellschaft 1947 mit dem Namen „Cluny“ zum Ausdruck bringen wollten.

Irène Drexel-Andrieu, Bela Bankwitz, Fritz Marby und Tim Schulze

Irène Drexel-Andrieu, Bela Bankwitz, Fritz Marby und Tim Schulze

Im Mittelpunkt der Feier stand – wie schon seit 12 Jahren – die Ehrung der diesjährigen Preisträger des Prix Cluny, deren Leistungen von der Jury-Vorsitzenden Christine Heusinger (Behörde für Schule und Berufsbildung) in Kurzform vorgestellt wurden; aber auch die Preisträger konnten sich zu ihrer Arbeit und ihren Zukunftsplänen äußern. Den 1. Preis erhielt Tim Schulze (Gymnasium Osterbek), den 2. Preis Fritz Marby (Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium) und ein 3. Preis ging an Bela Bankwitz (Gymnasium Osterbek) und Linus Jantzen (Gymnasium Oldenfelde), der leider nicht anwesend war, da er ein soziales Jahr in Frankreich absolviert. Alle Preisträger bekommen einen gestaffelten Geldbetrag.

Dr. Andreas Dressel, Laurent Toulouse, Barbara Barberon, Jasper Hölscher und Merwane Larbaoui

Dr. Andreas Dressel, Laurent Toulouse, Barbara Barberon, Jasper Hölscher und Merwane Larbaoui

Premiere war die Vergabe eines Sonderpreises an die zwei jungen Fußballtrainer, Merwane Larbaoui und Jasper Hölscher, die auf Anregung der Arabesques-Vorsitzenden Barbara Barberon im Mai 2019 eine Trainingswoche für Jugendliche aus Marseille-Nord und HH-Eimsbüttel mit viel Begeisterung und großem Erfolg durchgeführt hatten. Das wurde im vergangenen Sommer vom NDR-Fernsehen in einem kleinen Film dokumentiert. Deshalb war bei unserer Feier das NDR-Fernsehen vor Ort und zeigte am Abend im „Hamburg Journal“ Bildsequenzen von der Preisverleihung. Beide junge Männer hatten beiläufig den Wunsch geäußert, die Sprache des anderen zu erlernen. Herr Konsul Toulouse überraschte Jasper Hölscher mit einem Gutschein für einen Französischkurs im Institut français, während Herr Senator Dr. Dressel dem nicht minder verdutzten Merwane Larbaoui einen Gutschein vom Goethe-Institut für einen zweiwöchigen Intensivkurs-Deutsch samt Reisekosten und Unterbringung nächstes Jahr in Hamburg überreichte.

Zum Ausklang der gelungenen Feier erfreute sich die Festgesellschaft beim traditionellen „Verre de l’amitié“ an dem reichhaltig angebotenen Buffet, von dem nur noch Krümel übrig blieben, ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Gäste sich in diesem besonderen Ambiente noch lange angeregt unterhalten haben.

Un grand Merci an alle, die für eine reibungslose Durchführung der Veranstaltung gesorgt haben, nämlich das geübte „Comité d’activités“ von Cluny und das professionelle Team des Rolf-Liebermann-Studios.

PRIX CLUNY Feier

von links nach rechts:
Frank Fechner, 1. Vorsitzender ETV, Barbara Barberon, Arabesques, Senator Dr. Dressel, Ulrike Dotzer, NDR/ARTE, Irène Drexel-Andrieu, Vorsitzende DFG Cluny e. V. Hamburg, Fritz Marby, Bela Bankwitz, Tim Schulze, Consul Général Laurent Toulouse, Merwane Larbaoui, Trainer Marseille, Jasper Hölscher, Trainer ETV Hamburg, Christine Heusinger, Behörde für Schule und Berufsbildung,
Benjamin Besang, Lehrer Emilie Wüstenfeld-Gymnasium, Thomas Frey, Schulleiter Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium, Christa Schwarzbach, Lehrerin i. R. Gymnasium Osterbek.

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Städtepartnerschaft Hamburg – Marseille

Entdecken Sie Ihre Partnerstadt im Bürgeraustausch

Im Jahr 2013 organisierten die DFG Cluny e.V. und das Maison Allemande Marseille den 1. Bürgeraustausch zwischen Marseille und Hamburg anlässlich des 55. Partnerstadtjubiläums.
Im Frühling des Jahres 2020 nun wollen wir diesen Bürgeraustausch zum 4. Mal stattfinden lassen. Die Teilnehmer sind einerseits Gast in der Partnerstadt, andererseits Gastgeber in ihrer eigenen.

Anfang April in Marseille – im Mai in Hamburg

In Marseille werden die Hamburger Besucher von Freitag, 3.4.2020 bis Mittwoch, 8.4.2020 (Abreisetag) erwartet.
Dort sind geplant: ein Empfang im Rathaus, eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Basilika Notre Dame de la Garde, Besuche des Museums MUCEM, der Docks, ein Spaziergang durch das Panier-Viertel, eine Schiffsfahrt zum Château d’If sowie ein gemeinsamer Ausflugstag z.B. nach Arles und zum Pont du Gard.

In Hamburg ist der Besuch der Marseiller Bürger von Mittwoch, 6.5.2020 bis Montag, 11.05.2020 (Abreisetag) vorgesehen. Das Hamburger Programm sieht einen Empfang im Hamburger Rathaus, eine Stadtrundfahrt, eine Hafenrundfahrt, die Besichtigung der Elbphilharmonie sowie einen Ausflug nach Lübeck, bei schönem Wetter mit Ostseebesuch, vor.

Näheres:
Es handelt sich hier um einen echten Austausch, Besuch und Gegenbesuch unter Hamburger und Marseiller Bürgern. Die Teilnehmer beherbergen ihre Gäste und kümmern sich während des Aufenthaltes soweit es Ihnen möglich ist. Neben den gemeinsamen Ausflügen bleiben die Gäste unabhängig und erkunden Marseille allein oder auch in Begleitung ihrer Gastgeber. Interessenten sollten für diesen Bürgeraustausch über ausreichende französische und deutsche Sprachkenntnisse verfügen.
Die Buchung des Fluges, der nötigen Versicherungen sowie die Kosten für Restaurantbesuche, Ausflüge und andere Unternehmungen obliegen den Teilnehmern.

Anmeldungen bis Ende Februar 2020 richten Sie bitte an:
Frau G. Jacobsen        gjacobsen@t-online.de      Tel. 0172 512 82 74
DFG Cluny e.V.

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Helmut Schmidt & Frankreich

Helmut Schmidt und Frankreich Freundschaft der Vernunft

Der Hamburger Helmut Schmidt sagte gern von sich, er sei nicht frankophon, aber in der Zeit seiner Regierungsverantwortung und für den Rest seines Lebens sehr wohl frankophil geworden. Dabei spielte der Zufall menschlicher Begegnungen eine entscheidende Rolle. Im Rückblick sei es auf “Menschen und Mächte” angekommen. Allerdings war seine Entscheidung für eine enge Zusammenarbeit mit dem Nachbarn im Westen keine Herzensangelegenheit; sie entsprang einer rationalen Analyse der Kräftekonstellation in den 1970er Jahren. Die französische Historikerin Hélène Miard-Delacroix schaut auf diese Geschichte zurück. Mit der Frage nach Schmidts Erbe spannt sie einen Bogen bis in die Gegenwart und den heutigen Zustand des deutsch-französischen Verhältnisses.

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Freitag, den 10. Januar 2020 um 18 Uhr
Institut franНais de Hambourg,
Heimhuder StraІe 55, 20148 Hamburg

Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix
(Sorbonne Université)
Heimhuder StraІe 55, 20148 Hamburg

Vortrag auf Deutsch

  • Verre de l’amitié im Anschluss
  • Eintritt frei – um Spenden wird gebeten
  • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung per Mail an brigitte.zinke@institutfrancais.de oder Tel: 040 / 41 33 25 45
    Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Eine gemeinsame Veranstaltung der DFG Cluny, der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und des Institut français de Hambourg.

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Cluny Dames – Programm 2019/2020

Dienstag 17.12. – 17 Uhr 
Adventskalender der Hamburgischen Staatsoper
Auf den Stufen des Foyers.
Das Programm ist eine Überraschung, frühes Kommen ist angesagt.
Eintritt frei – Anmeldung nicht nötig.

 

Mittwoch 10.01.20 – 18 Uhr 
Helmut Schmidt und Frankreich. Freundschaft der Vernunft.
> siehe Programm DFG Cluny
Institut Francais Hambourg.
Verre de l’amitié im Anschluß
Platzvergabe nach Eingang der Anmeldungen im Institut Français.
brigitte.zinke@institutfrancais.de

 

Montag 13.01.20 – 11 Uhr
Alsterhaus  
Causerie en francais.
Anmeldung bei Annegret bis 09.01.

 

Mittwoch 22.01.20 – 19 Uhr 
Eröffnung von „Arabesques“  Forum der Bucerius-Law-School
> siehe Programm DFG Cluny
Anmeldung in der Geschäftsstelle bis 17.01.

 

Mittwoch 29.01.20 – 11 Uhr 30
Bargheer- Museum

Ausstellung „Krieg und Frieden“ Arbeiten 1934-1954 im Zeitkontext.
Eine Führung, vorrangig mit Frau Antje von Hein, die wir bereits bei einem früheren Besuch geschätzt haben, wurde für uns reserviert.
Der Preis (Eintritt + Führung) beträgt 13,- €. Bitte bei Annegret oder Marie bezahlen, da wir um eine Gesamtsumme gebeten wurden. 20 Personen sind avisiert.  
Anschliessend Stärkung im Jenisch-Café möglich.  
Anfahrt: S1 bis Klein-Flottbek oder Bus 286 bis Jenisch-Haus.  
Anmeldung bis 22.01. bei Annegret oder bei Marie.

 

Samstag 01.02.20
Impressionismus Kunsthalle
> siehe Programm DFG Cluny
Die Führung auf Französisch fällt aus, Führung auf Deutsch um 12 Uhr 15
Anmeldung in der Geschäftsstelle bis 27.01.

 

Mittwoch 12.02.20 – 19 Uhr 
Warburg-Haus, Culture générale et Ecole du Louvre
> siehe Programm DFG Cluny

 

Mittwoch 26.02.20
Buchvorstellung

> siehe Programm DFG Cluny

 

17.03.20 – 12 Uhr 30
Brahms-Foyer der Laeiszhalle

Wie ein König in Frankreich
das 7. Lunchkonzert der Symphoniker.
Frühes Kommen angesagt, nur 150 Gäste möglich.  
Eintritt frei.  

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Cluny Lecture : rencontre du 11 novembre 2019

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La dernière rencontre de la saison a eu lieu le 11 novembre 2019. Comme il est de tradition dans la remise de Prix littéraires en France, le choix a été suivi d’une réception offerte fort généreusement par Marie et Manfred Herford à leur domicile. Tous les membres de CL les en remercient chaleureusement.

Cette session était consacrée au choix du lauréat / de la lauréate 2019. Parmi les dix romans lus et discutés, trois se sont retrouvés dans un mouchoir de poche : Rue du triomphe, Le Chien de Schrödinger, L’Été circulaire. Nous vous renvoyons aux comptes rendus présentés dans le Bulletin de Cluny respectivement les 16 juillet, 19 mars et 16 avril 2019. Ni la moyenne des notes attribuées, ni le vote à main levée ne permettant de distinguer clairement un ou une favori(te), nous avons donc procédé à une analyse plus fine de l’intérêt qu’il y aurait à inviter l’auteur(e) à venir nous parler de son premier roman. Pour faire un raccourci, le premier roman traite d’un thème historique en Roumanie, le deuxième d’un thème philosophique et le troisième d’un thème de société contemporain en France. Ce dernier aspect a été décisif car au-delà du portrait d’une certaine France, il permet de tirer des parallèles avec des aspects de la société allemande, une préoccupation cruciale des Clunisien(ne)s. Ainsi le meilleur premier roman lu par les membres de CL en 2019 est-il L’Été circulaire. Nous félicitons Marion Brunet qu’Irène Drexel-Andrieu se charge de contacter à la fois pour lui faire connaître sa distinction et l’inviter à Hambourg au début de l’année 2020.

La prochaine saison de lecture débutera en février 2020. Si vous avez envie de vous joindre à nous, soyez les bienvenus. Nous nous réjouissons de partager notre passion de la lecture de premiers romans français avec vous. Nous nous rencontrons environ toutes les six semaines au cœur de Hambourg (près du Europa Passage).

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Cluny Lecture : rencontre du 27 octobre 2019

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Avec les deux derniers romans présentés lors de la saison 2019 de Cluny-Lectures, nous vous invitons à deux excursions : l’une en Méditerranée, l’autre dans l’Est de la France. Le ton de Noyé Vif (cf. compte rendu de Renate Wolf) et de Passé inaperçu (cf. compte rendu de Wolfgang Liebert) est pessimiste. Ces deux romans nous invitent à réfléchir à des aspects négatifs du monde contemporain : les réfugiés, le chômage, la guerre ; et au-delà, au racisme, à la solidarité, au terrorisme, à la contrainte et à la liberté.

Notre prochaine rencontre sera consacrée à un bilan de nos dix romans sélectionnés et au choix du lauréat / de la lauréate le 11 novembre 2019. À bientôt donc pour vous faire part du résultat !

NOYÉ VIF, 2018, Johann Guillaud-Bachet, Calmann-Lévi, roman

Le narrateur, réfugié d‘origine syrienne, seul survivant de sa famille à la suite d’une tempête en mer, fait partie d’un groupe de jeunes en stage de voile en Méditerranée. Ses souvenirs écrasants l’accompagnent. Composé de femmes et d’hommes, le groupe est hétéroclite. Les opinions politiques divergent, certains sont racistes, d‘autres bienveillants à l’égard des réfugiés. Le narrateur se sent souvent observé par les autres, mal à l’aise.

Le mauvais temps s’annonce, ils ne peuvent pas échapper à la tempête. Alors que le bateau risque de couler, le moniteur disparaît par-dessus bord, l’un des membres de l’équipage se blesse et doit rester alité. Un signal de détresse est lancé et reçu par un patrouilleur de la marine nationale qui se trouve dans les parages. C’est alors que le voilier et le patrouilleur captent un nouveau message de détresse d’un bateau transportant 240 migrants. Le patrouilleur ne précise pas qui sera sauvé en priorité. En attendant, les frictions montent à bord du voilier et chacun montre le fond de son caractère, l’instinct de survie combat les idéaux. Finalement, les passagers du voilier sont secourus les premiers, puis les migrants survivants. Le narrateur décrit alors des scènes horribles qui lui rappellent sa propre expérience une trentaine d’années auparavant. À bord du patrouilleur, il est interrogé comme s’il était un terroriste, les stagiaires de voile règlent leurs comptes entre eux. De retour sur terre, il observe comment les familles, la presse entourent les rescapés français. Personne ne s‘occupe de lui, il se sent oublié du reste du monde.

Sur une trame de roman d’aventures maritimes, Noyé vif traite d’un thème politique et humanitaire actuel avec beaucoup de suspense. L’auteur esquisse les caractères des protagonistes assez véridiquement. Le ton du roman est authentique, le langage utilisé correspond à la langue parlée par de jeunes adultes, enrichi d’un vocabulaire technique de la voile surabondant.

PASSÉ INAPERÇU, 2018, Gabrielle Schaff, Seuil, roman

Gabrielle Schaff est née en 1982 à Nancy. Cinéaste documentaliste, elle a fait des études de littérature et de cinéma. Elle perçoit le monde d’abord dans sa dimension visuelle. À partir des images de sa mémoire, de photos minutieusement décortiquées, de petites histoires et de la grande Histoire, elle a construit son premier roman. En annexe du roman, elle précise : Ce roman intègre quelques extraits du texte d’Alfred Schaff, Chronique de famille et témoignage, écrit en 2004 et dédié à ses enfants et petits-enfants. Il commence ainsi : „Lorsque nous disparaîtrons, vous serez nos seuls témoins“.

En plus de la narratrice qui s’exprime à la première personne, les protagonistes du roman sont Fahd, un Lorrain d’origine algérienne, les grands-parents de la narratrice, Fred et Thérèse, surtout Fred, un Lorrain qui a participé à la seconde Guerre mondiale, en tant que „Malgré-nous“, c’est-à-dire incorporé de force dans l’armée allemande pour lutter sur le front russe.

La trame du récit : La narratrice et Fahd préparent le tournage d’un film consacré aux „chibanis“, les retraités maghrébins venus travailler en France dans les années 1960 et qui y sont restés. Fahd devait faire des repérages en Lorraine, il s’est soudain volatilisé.

Il ne réapparaîtra plus au cours du roman. Désormais la narratrice double la préparation du tournage par la recherche de Fahd dans l’Est désindustrialisé de la France. Ce faisant elle réveille l’histoire de ses propres grands-parents dont les parents étaient nés allemands (1871-1918), eux étaient nés français après 1918. Un jour, la narratrice est convoquée par une juge au Palais de Justice pour donner des détails sur Fahd. Il est recherché – comme témoin ou comme coupable ? – dans une affaire.

Par le truchement du montage cinématographique, l’auteure montre comment des faits historiques peuvent apparaître ou disparaître. Comme un technicien du cinéma qui est l’intermédiaire entre deux mondes, le réel et le fictif, qui voit tout mais qu’on ne voit pas, Gabrielle Schaff questionne dans son roman la vérité, les faits, le rôle de Fahd, celui des Malgré-nous. La dernière phrase du roman précise avec lucidité : « J’ai des images, mais pas d’histoire. » C’est aussi l’impression que ce premier roman laisse au lecteur.

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