Begegnung mit Géraldine Schwarz

Die Journalistin und Autorin von «Les amnésiques» („Die Gedächtnislosen“) im Gespräch mit Irène Drexel-Andrieu

Nach 1945 ließen die Traumata der Kriege, des ideologischen Fanatismus und des Holocaust einen neuen Ehrgeiz in Europa entstehen, nämlich aus der Geschichte zu lernen. Haben wir es geschafft?

Deutschland hat eine solide Demokratie auf einer Erinnerungsarbeit aufgebaut, die auf das individuelle und kollektive Verantwortungsbewusstsein der Bürger ausgerichtet ist. Aber das Errungene ist nicht selbstverständlich von Dauer. Andere Länder – wie Frankreich – haben die Gelegenheit aus der Vergangenheit zu lernen nicht ausreichend genutzt, um ein demokratisches Empfinden in ihrer Gesellschaft zu verankern.

Angesichts des Aufstiegs populistischer Parteien, die die Geschichte für politische Zwecke instrumentalisieren, ist es dringend notwendig, die Erinnerungsarbeit zu überdenken, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen zu können. Ein transnationaler und europäischer Ansatz könnte der Schlüssel dazu sein.

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Am Montag, den 2. November 2020, um 19:00 Uhr, im Gymnasium ALLEE, Max-Brauer-Allee 83-85, 22765  Hamburg

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Erforderliche Anmeldung in der Geschäftstelle

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